Menu Content/Inhalt

Artikel speichern

Bookmark and Share

Neue Trends !

Kommentare

Getraenkewahl beim H...
Frisuren-Guide fuer ...
Graffiti Wettbewerbe...
10 Tipps wie werde i...
Uebersicht ueber Hip...
 
Die HipHop-Kultur
Beitragsinhalt
Die HipHop-Kultur
Seite 2
Seite 3
         

 

Das gesellschaftliche Umfeld 

Die meisten Schwarzen lebten bis etwa 1910 im Süden der USA, wobei es damals noch keine Ghettos gab. Da der Süden jedoch in erster Linie von der Landwirtschaft lebte, diese aber zunehmend an Bedeutung verlor und der Bürgerkrieg zudem zu einer großen Verarmung und dem Abbau vieler Arbeitsplätze geführt hatte, kam es zu einer großen Umsiedlungswelle vom Süden in die Großstädte im Norden sowie teils auch an die Westküste. Durch die Industrialisierung im Norden entstanden viele Arbeitsplätze und Arbeitskräfte wurden händeringend gesucht.  

Viele Schwarze zogen daher in unmittelbarer Nähe zu den Fabriken in die Innenstädte der Großstädte im Norden. Hier wurden sie allerdings von der weißen Bevölkerung ebenso schlecht behandelt wie im Süden. So gab es Zuzugsverbote, die verhindern sollten, dass Schwarze in die Städte zogen.

Da diese aber nicht den gewünschten und erhofften Erfolg brachten, zogen viele Weiße in die Vororte, so dass sich allmählich eine deutliche Abschottung zwischen den weißen Vororten und den schwarzen Innenstädten entwickelte.  In der Folge wurden neue Arbeitsplätze dann auch zunehmend nur noch in den Randbezirken geschaffen und da die Weißen finanziell meist ohnehin deutlich besser gestellt waren, setzte allmählich die Ghettobildung ein. Diese wurde dadurch verstärkt, dass es im Laufe der Zeit immer wieder unterschiedliche Maßnahmen gab, die zusätzliche Hürden schafften.

So wurde es für Schwarze nahezu unmöglich, in bessere Wohngegenden zu ziehen und Anschluss an höhergestellte Gesellschaftsschichten zu finden. An dieser Situation hat sich bis heute nur bedingt etwas geändert. Zwar gibt es keine Rassentrennung im eigentlichen Sinne mehr, aber die Ghettos gleichen nach wie vor Slums. So leben die Menschen in ärmlichen Verhältnissen, in Häusern in schlechtem Zustand und auch die Bildungsmöglichkeiten sind sehr begrenzt. Staatliche Schulen sind meist schlecht ausgestattet, private Schulen können viele Eltern aber nicht finanzieren.

Zudem gibt es kaum Arbeitsplätze und wenn, dann sind die Löhne deutlich niedriger als in weißen Vierteln. Freizeitangebote existieren so gut wie nicht und bis heute wird der Rassismus immer wieder durch beispielsweise Provokationen und Übergriffe durch die Polizei geschürt. Generell ist Gewalt in schwarzen Ghettos an der Tagesordnung.  

Der HipHop entstammt nun genau aus diesen schwarzen Ghettos und insofern ist es wenig verwunderlich, dass sich Gewalt auch in der HipHop-Kultur niederschlägt. So sind beispielsweise Battles ein wichtiger Bestandteil der HipHop-Kultur, auch wenn die Wettkämpfe mit Musik, Tanz, Mikrofonen und Spraydosen und nicht mit Waffen und Fäusten durchgeführt werden.  Allerdings konnte der HipHop die Gewalteinflüsse nie ganz ablegen, beispielsweise wenn es um den Dauerkonflikt zwischen der Ost- und der Westküste geht.

 

Einen weiteren prägenden Einfluss nahmen und nehmen die Gangs.          

Ursprünglich waren Gangs nichts anderes Cliquen, in denen sich Freunde zusammenschlossen und sich gelegentlich harmlose Schlägereien mit anderen Gruppen lieferten. In den 1960er Jahren folgten viele dieser Gruppen der Black Power Bewegung, wenn in den meisten Fällen auch nur als Mitläufer. Nachdem diese Bewegung zerschlagen worden war, entstanden Gangs erst in ihrer heutigen Form. 

Dabei bestand die Absicht der Gangs ausschließlich darin, möglichst große Teile der Ghettos unter ihre Kontrolle zu bringen, wenn nötig auch mit äußerster Gewalt. Die gegnerischen Gruppen antworteten mit der gleichen Gewalt, so dass Bandenkriege fast schon zum normalen Alltag wurden.    

Daneben besteht seit Mitte der 1980er Jahre ein Konflikt zwischen der Ost- und der Westküste. Worin dieser seinen eigentlichen Ursprung hat, ist letztlich nicht bekannt, vermutlich ging es jedoch nur darum, wer die Besseren sind. Dieser Konflikt führte immer wieder zu ernsten Zusammenstößen und forderte mehrere Todesopfer, darunter Tupac “2Pac” Shakurs und Notorious B.I.G.

 



 
< Zurück   Weiter >
 

Bookmark Uns

 
 

Suche

Umfrage

Du bist ...?
 

Unsere Rap-Charts:

1. DR. Dre 2. Wu-Tang Clan 3. Scarface 4. Eightball& MJG 5. N.W.A 6. Public Enemy 7. Geto Boys 8. Gangstarr 9. Snoop Doggy Dog 10. Dayton Family 11. Black Monks 12. Paris 13. Orishas 14. Cypress Hill 15. Nas 16. UGK 17. Gangsta NIP 18. Above the Law 19. Beasty Boys 20. Eminem
Benutzerdefinierte Suche

28 Industries Statistik

Mitglieder: 2
News: 136
Weblinks: 4