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Infos und Tipps zum Equipment für einen DJ 

Zunächst macht es keinen großen Unterschied, welchen Zweck das Equipment erfüllen soll, denn unabhängig davon, ob es auf Partys, in Clubs oder lediglich zum Üben zu Hause eingesetzt wird, bleiben die Grundlagen prinzipiell immer gleich.

Möchte der DJ nur mit zwei Turntables arbeiten, ist ein 2-Kanalmixer völlig ausreichend, soll zeitgleich aber noch ein CD-Player zum Einsatz kommen, kann ein 4-Kanalmixer sinnvoll sein.

 

 

Hier die wichtigsten Tipps und Infos zum DJ-Equipment in der Übersicht:

 

        Turntables gibt es mit Direktantrieb und mit Riemenantrieb.

Turntables mit Riemenantrieb sind die meist kostengünstigere Variante, Turntables mit Direktantrieb zeichnen sich aber durch einen höheren Drehmoment und eine stabilere Laufleistung aus. Um die Techniken zu lernen und für insgesamt deutlich bessere Ergebnisse bei Scratchings und beim Auflegen, sind Turntables mit Direktantrieb daher die bessere Lösung.

 

        Die Tonabnehmer sind entweder sphärisch oder elliptisch geschliffen.

Nadeln mit sphärischem Schliff verhindern, dass die Nadel auf der Platte springt, insbesondere wenn eine höhere Last auf dem Tonarm liegt, auch wenn der Abrieb auf der Platte dadurch dann höher ist. Nadeln mit elliptischem Schliff bieten den Vorteil, dass die Klangeigenschaften deutlich besser, satter und voller sind, weil die Nadel die jeweilige Rille vollständig auslotet.

 

        Bei den Systemen gibt es prinzipiell zwei große Gruppen, nämlich einerseits SME-Systeme und andererseits Headshellsysteme.

Beide Systeme können direkt an den Tonarm angeschlossen werden, die Headshellsysteme zeichnen sich aber über vielfältigere Einstellungsoptionen aus. So ist es beispielsweise möglich, die Nadel durch völlig andere Modelle auszutauschen, ihren Winkel zu verändern oder sie durch kleine Zusatzgewichte zu beschweren. 

 

        Die Turntables werden über den Cinchanschluss und die Masse an dem Mischpult angeschlossen.

Gibt es keinen externen Vorverstärker, ist es sinnvoll, sie mit dem Phonoeingang des jeweiligen Mischpultkanals zu verbinden, weil auf diese Weise das Signal der Nadel verstärkt wird und die Lautstärke damit genauso ist, wie bei einem Lineanschluss. An Letzterem werden dann übrigens die CD-Player angeschlossen.

 

        Die Eingangslautstärke der Turntables und der CD-Player wird über die Gain-Regler verändert.

Dabei regulieren die Low-, Mid- und High-Regler die Klangeigenschaften, der Masterregler ändert die Ausgangslautstärke, die Linefader sind für die Kanallautstärke zuständig und um zwischen den Kanälen zu wechseln, kommt der Crossfader zum Einsatz. Der Mixer wird über den Master-Output an die Endstufe angeschlossen, teilweise kommt hier aber ein XLR-Kabel zum Einsatz.

 

        Gutes Equipment hat natürlich seinen Preis, für Übungszwecke reicht es aber aus, die Sachen auch gebraucht zu kaufen.

Eine gute Adresse hierfür sind DJ-Flohmärkte, wo es neben echten Schnäppchen meist auch noch die einen oder anderen Tipps gibt.

 

Video-Dokumentation - Scratchen an den Turntables: 

 

 

Thema: Tipps und Infos zum DJ Equipment

 

 
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