Anleitungen für Jerk, Glide und Dougie

Anleitungen für Jerk, Glide und Dougie

Wer auf HipHop steht, will nicht nur die Musik hören und passende Klamotten anziehen. Stattdessen wird er meistens gar nicht anders können, als sich zu den Beats zu bewegen.

Aber die Moves sollen natürlich cool und lässig aussehen. Dabei gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, HipHop zu tanzen. Mit den klassischen Moves aus dem Breakdance ist die Palette nämlich noch längst nicht ausgeschöpft. Drei Beispiele für HipHop-Tänze sind etwa der Jerk, der Glide und der Dougie.

Und die Anleitungen dazu gibt es hier!

 

Der Jerk

Der Jerk ist ein HipHop-Tanz, der um 2008 in Los Angeles aufgekommen ist und sich in erster Linie durch Internetvideos verbreitet hat. Bekannt wurde der Tanz hauptsächlich durch den Song „You‘re a Jerk“ vom Rap-Duo „New Boyz“. Wenn der Jerk getanzt wird, besteht das Outfit oft aus farbenfrohen Skater- oder HipHop-Klamotten. Insofern ist der Jerk eine Art Rap-Tanz, bei dem durch die Farbe und die Bewegungen fröhliche und lustige Akzente gesetzt werden.

Beim Jerking werden viele verschiedene Tanzschritte ausgeführt. Dabei wird bei den Tanzschritten mal gehüpft und mal sieht es so aus, als würde der Tänzer über die Tanzfläche stolpern. Die beiden wichtigsten Moves beim Jerking sind der Reject und der Jerk:

  • Beim Reject wird das rechte Bein nach vorne und nach oben gehoben. Dann wird das rechte Bein nach hinten geschwungen und gleichzeitig mit dem linken Bein ein kleiner Sprung nach vorne gemacht. Sobald das rechte Bein den Boden berührt, wird das linke Bein nach vorne angehoben. Nun schwingt das linke Bein nach hinten, während das rechte Bein einen kleinen Sprung nach vorne macht. Diese beiden Bewegungen werden fortlaufend wiederholt. Da der Körper bei den Moves leicht nach hinten gebeugt ist, sieht es ein bisschen so aus, als würde der Tänzer rückwärts stolpern.

 

  • Beim Jerk dreht der Tänzer seinen Oberkörper abwechselnd nach rechts und nach links. Gleichzeitig schiebt er seinen Oberkörper nach unten, so dass er nur leicht bis hin zu tief in die Hocke geht.

Weitere Moves sind unter anderem der Dip, der Drop, der Sidestep oder der Backslide. Und so sieht es aus, wenn der Jerk getanzt wird: https://www.youtube.com/watch?v=R3_WTjbwSV0

 

Der Glide

Der Glide basiert auf dem Floating, also auf fließenden Bewegungen. Ergänzt wird die Fließtechnik aber durch drückende oder ziehende Bewegungen. Beim Gliding soll der Eindruck entstehen, als würden die Füße fließend über die Tanzfläche gleiten.

Ein Glide kann in unterschiedliche Richtungen ausgeführt werden. Am häufigsten werden aber der Side Glide und der Circle Glide getanzt.

  • Beim Side Glide stehen die Beine leicht angewinkelt, gut schulterbreit und parallel nebeneinander. Dann wird die Ferse des rechten Fußes angehoben und in Richtung linker Fuß gedreht. Gleichzeitig wird das Gewicht nach vorne verlagert, so dass der Tänzer nun auf dem Fußballen steht. Anschließend wird die Ferse wieder auf dem Boden abgestellt, während die Ferse des linken Fußes leicht angehoben wird und der linke Fuß ein kleines Stück über den Boden gleitet. Nach dem Gleiten wird der rechte Fuß wieder gerade dreht und parallel zum linken Fuß abgestellt. Für den nächsten Glide beginnt der Bewegungsablauf von vorne. Bei einem Glide heben und senken sich die Fersen der beiden Füße also immer im Wechsel. Wichtig dabei ist, dass die Bewegungen fließend ineinander übergehen und das Körpergewicht stets synchron zum Gleiten des Fußes verlagert wird.

 

  • Bei einer Abwandlung des Side Glide steht der Tänzer auf der Fußspitze des rechten Beines und zieht mit diesem Fuß einen Kreis, der von außen nach innen vor dem linken Fuß verläuft. Erst danach stellt der Tänzer seine Beine parallel nebeneinander und beginnt den eigentlich Side Glide.

 

  • Beim Circle Glide dreht der Tänzer seinen Körper beim Gliding im Kreis. Deshalb drückt er sich mit seinem Fußballen auch nicht zur Seite hin ab, sondern in einem Winkel gegen den Uhrzeigersinn.

Und in Bildern sieht der Glide so aus: https://www.youtube.com/watch?v=CmfEQu4xWbY

 

Der Dougie

Der Dougie ist in den frühen 1990er-Jahren im texanischen Dallas entstanden. Der HipHop-Tanz geht auf den HipHop-Künstler „Doug-E-Fresh“ zurück. Inzwischen hat sich der Name des Tanzes aber auch als genereller Begriff im HipHop-Slang etabliert und steht dann für einen coolen und lässigen Style.

Beim Dougie bewegt sich der Körper des Tänzers in kleinen, schlenkernden Bewegungen nach rechts und nach links. Unterstützt werden diese Bewegungen durch kurze Rechts-Links-Steps mit den Beinen.

Die Arme werden entweder angewinkelt und nahe am Körper gehalten oder eine Hand befindet sich in der Nähe des Kopfes. Feste und verbindliche Schritt- und Bewegungsabfolgen gibt es beim Dougie aber nicht. Deshalb lässt der HipHop-Tanz viel Raum für eigene Variationen.

Wie das Ganze dann aussehen kann, zeigt dieses Video: https://www.youtube.com/watch?v=4EIl1qh9lqU

 

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