Die 20 bedeutsamsten Rapper aus Großbritannien, Teil 3

Die 20 bedeutsamsten Rapper aus Großbritannien, Teil 3

Der britische HipHop hat die Welt des Rap nicht nur mächtig durcheinandergewirbelt, sondern neue Maßstäbe gesetzt. Von einzigartigen Sounds bis hin zu meisterhafter Lyrik liefert der UK-HipHop grandiose Tracks. In einer mehrteiligen Liste präsentieren wir 20 der bedeutsamsten Rapper aus Großbritannien.

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Die 20 bedeutsamsten Rapper aus Großbritannien, Teil 3

Hier ist der letzte Teil 3!:

  1. Roots Manuva

Mitte der 1990er-Jahre betrat Roots Manuva die HipHop-Bühne und schuf im weiteren Verlauf seiner Karriere ein imposantes musikalisches Vermächtnis. Seine einzigartige Mischung aus Dub, Trip-Hop und unverkennbaren HipHop-Beats ließ einen typisch britischen Sound entstehen, der aus dem Schatten des US-amerikanischen HipHop heraustrat.

Sein Album „Brand New Second Hand“ aus dem Jahr 1999 markierte nur den Anfang einer illustren Musikreise, zu der etliche Projekte mit namhaften Musikgrößen gehören.

Songs wie Witness belegen den innovativen Stil des Rappers, der Genres mixt und Grenzen verschiebt. Roots Manuva zählt ohne Frage zu den ganz Großen im britischen HipHop.

  1. Skepta

Die musikalische Reise von Skepta begann im Jahr 2003 als DJ. Seine herausragenden Fähigkeiten als MC ließen ihn schon bald zum Inbegriff für den Aufstieg des Genres werden. Hits, die inzwischen Kult sind, und diverse Auszeichnungen unterstreichen seinen Status als Koryphäe des britischen Grime.

Skepta wurde im Norden Londons als Sohn nigerianischer Eltern und Bruder von JME, ebenfalls ein Aushängeschild des britischen Rap, geboren.

Über Londoner Piratensender machte er sich zunächst im Untergrund einen Namen, später folgten Kollaborationen mit internationalen Stars. Mit preisgekrönten Alben wie „Konnichiwa“ setzte Skepta neue Maßstäbe und führte den Grime in eine neue Ära.

  1. Slowthai

Zwei Alben haben Slowthai ausgereicht, um sich als einer der innovativsten Rapper Großbritanniens zu etablieren. Sein Debütalbum „Nothing Great About Britain“ ist ein kühnes musikalisches Zeugnis für leidenschaftliche und lebendige Kritik an seinem Land.

Im Album „TYRON“ hingegen unternimmt er eine Reise in sein Inneres und erzählt von seinem persönlichen Kampf mit der psychischen Gesundheit.

Dem aus Northampton stammenden Rapper gelingt es, den Grime mit Einflüssen aus dem Punk zu einem einmaligen Klang zu verknüpfen. Der vielseitige Rapper dringt immer weiter in den Mainstream vor.

Trotzdem bleibt er authentisch und nutzt seine Stimme, um musikalische Normen und gesellschaftliche Erzählungen herauszufordern.

  1. Stormzy

1993 als Michael Ebenezer Kwadjo Omari Owuo Jr. in London geboren, begann Stormzy bereits im Alter von elf Jahren mit dem Rap. Er verpackte seine Emotionen in Verse, die später Plattenproduzenten genauso begeistern sollten wie das Publikum.

In seinem vielseitigen Stil machen sich nicht nur die starken Einflüsse der Grime-Szene der 2000er-Jahre bemerkbar, sondern auch seine Ausflüge in die Welt der Gospels und des R&B.

Mit dem Freestyle Shut Up, der das Vereinigte Königreich als Internet-Video im Sturm eroberte, legte der Rapper mit ghanaischen Wurzeln im Jahr 2014 den Grundstein für seine eindrucksvolle Karriere. Der Track Vossi Bop aus dem Album „Heavy Is The Head“ schaffte es an die Spitze der britischen Charts.

Heute ist Stormzy, der King of Grime genannt wird, nicht nur ein gefeierter Star in Großbritannien, sondern kann internationale Kollaborationen und weltweit ausverkaufte Konzerte für sich verbuchen.

Obwohl mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet, bleibt der Rapper dennoch rätselhaft und hält sich aus dem Mainstream der sozialen Medien heraus.

  1. Tinie Tempah

Mit dem Debütalbum „Disc-Overy“ mischte Tinie Tempah im Jahr 2010 die Rap-Szene auf und platzierte gleich zwei Singles in den UK-Charts. Sein kometenhafter Aufstieg brachte ihm Platin ein, allein in Großbritannien verkaufte sich das Album über 300.000 Mal.

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Als Sohn nigerianischer Eltern in London geboren, gab er seiner Leidenschaft für Musik den Vorzug vor einer akademischen Laufbahn.

Neben über hundert Tracks, die seine Entwicklung als Musiker dokumentieren, machte sich der Rapper auch im Fernsehen als Moderator und mit Gastauftritten in diversen Shows einen Namen.

Bahnbrechende Hits wie Pass Out und etliche Auszeichnungen machen den Rapper zu einem herausragenden Vertreter des britischen HipHop. Durch seinen prägenden Einfluss auf den Grime und seine unübertroffene Flexibilität in Sachen Lyrik gehört Tinie Tempah zweifelsohne zu den Säulen des modernen britischen Rap.

  1. Tion Wayne

Der Startschuss für die Musikkarriere von Tion Wayne fiel im Jahr 2010. Seinerzeit brachten ihm drei Mixtapes, die er auf einer Videoplattform veröffentlichte, eine große Fangemeinde ein. Seine Drill-Beats, die sich durch schnelle Rhythmen und markante Snares auszeichnen, sind unverkennbar.

Zunächst im Untergrund unterwegs machte sich der Rapper nach und nach weltweit einen Namen. Im Jahr 2016 arbeitete er mit US-amerikanischen Künstlern zusammen, wodurch seine Handschrift in Form von neuen Elementen in den US-HipHop einfloss.

Zwei Jahre später schaffte er an der Seite von Russ Millions mit dem Hit Keisha & Becky den Durchbruch in Großbritannien und landete einen Erfolg in den Charts.

Im Jahr 2021 kletterte sein Track Body an die Spitzenposition der Charts in UK, Australien und Neuseeland. Damit erreichte zum ersten Mal überhaupt ein britischer Drill-Track Platz 1 der Charts.

  1. Wiley

Kaum ein anderer Künstler hat die britische Musikszene so nachhaltig geprägt wie Wiley. Nicht umsonst gilt er als „Godfather of Grime“. Nachdem er mit dem Garage-Kollektiv „Pay As U Go“ bekannt wurde, wurde er später mit der Gründung von „Roll Deep“ zusammen mit Künstlern wie Dizzee Rascal und Skepta zur Elite des Grime.

Sein herausragendes Talent besteht darin, überzeugende Texte mit tanzbaren Rhythmen zu verknüpfen.

Im Ergebnis entstehen zeitlose Klassiker wie Wearing My Rolex oder Heatwave. Seine umfangreiche Diskografie und die diversen Auszeichnungen belegen eindrucksvoll, dass der Rapper eine echte Legende ist.

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Baujahr 1974, Name: Bernius Maliki - Dj und Rapper & Christian Gülcan Ex-Rapper, Tänzer, Grafifti-Writer- schreiben hier zu diversen HipHop Themen. Aufgewachsen in der Szene, Musik- Produktionen Radical Movement, Bad Taste Anfang 90. Mitglieder in Graffiti Crews, Tag ICE , Ende der 80er auch mehrere Jahre getanzt (Breakdance). Aktuell Betreuung Kinder im Freestyle HipHop Tanz.

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