7 Tipps gegen Lampenfieber vor dem Auftritt

7 Tipps gegen Lampenfieber vor dem Auftritt

Klar: Wer ein großer und berühmter HipHop-Star werden will, muss auf die Bühne. Im stillen Kämmerlein vor sich hin zu musizieren, ist nämlich schön und gut. Doch das große Publikum lässt sich so nicht erreichen.

7 Tipps gegen Lampenfieber vor dem Auftritt

Nur ist das mit den Auftritten so eine Sache. Einerseits genießt es ein Musiker, im Rampenlicht zu stehen und sein Publikum zu unterhalten. Und sobald die Show beginnt, ist er voll in seinem Element.

Andererseits sind selbst die erfahrenen Profis und die härtesten Gangster-Rapper vor einem Auftritt oft furchtbar nervös. Eine gewisse Anspannung ist normal und gehört dazu. Doch der Spaß soll natürlich auch nicht verloren gehen.

Hier sind deshalb sieben Tipps gegen Lampenfieber vor dem Auftritt!:

  1. Gut vorbereiten.

Auch wenn es echt spießig klingt: Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete. Das haben schon die Eltern und die Lehrer regelmäßig gepredigt – und sie hatten Recht damit.

Nervosität und Anspannung tauchen vor allem in Verbindung mit Unsicherheit auf. Deshalb sind viele Menschen zum Beispiel bei Prüfungen so nervös und angespannt. Denn sie wissen nicht genau, was auf sie zukommt und ob sie alles hinkriegen.

Bei einem Auftritt ist es ganz ähnlich. Auch hier ist der Musiker ein bisschen unsicher. Wie kommt die Show beim Publikum an? Was ist, wenn ich den Text vergesse? Was, wenn ich aus dem Takt komme und den Rap nicht sauber hinkriege?

Meistens lösen sich die Befürchtungen zwar in Luft auf. Trotzdem sollte sich der Musiker selbst sagen können, dass er alle Texte fehlerfrei beherrscht und geübt hat. Und das geht eben nicht ohne Vorbereitung. Denn spontan eine gute Show zu improvisieren, erfordert sehr viel Bühnenerfahrung.

  1. Auf Koffein verzichten.

Vielleicht hat der Musiker schlecht geschlafen oder fühlt sich nicht richtig fit. Vor dem Auftritt dann noch schnell Kaffee, Cola oder Energy Drinks zu trinken, ist aber eine ziemlich schlechte Idee.

Denn das Koffein erhöht die Herzfrequenz und lässt das Lampenfieber nur noch größer werden. Schnödes Wasser ohne Kohlensäure ist deutlich besser geeignet.

  1. Ruhig atmen.

Ein Auftritt bringt den Körper in eine Stresssituation. Deshalb schüttet er Glückshormone, Stresshormone und verschiedene andere Botenstoffe aus. Gut ist deshalb, wenn sich der Musiker vor dem Auftritt kurz zurückzieht und ein bisschen entspannt.

Wie der Musiker am besten zur Ruhe kommt, muss er für sich selbst herausfinden. Hier hat jeder seinen eigenen Weg. Während der eine meditiert oder ein bisschen Yoga macht, hört der andere seine Lieblingssongs oder stellt sich unter die Dusche.

Für den Anfang hilft es aber oft, ruhig und ganz bewusst zu atmen. Dazu sollte sich der Musiker aufrecht hinstellen und viermal hintereinander tief ein- und ausatmen. Wichtig dabei ist, langsam zu atmen und sich komplett auf die Atmung zu konzentrieren. Das Fokussieren und das Mitzählen der Atemzüge entspannt nicht nur, sondern lenkt gleichzeitig von der Nervosität ab.

  1. Positiv denken.

Kurz bevor es auf die Bühne geht, würden selbst gestandene Profis manchmal am liebsten alles abblasen. Aber es gibt überhaupt keinen Grund, sich mit negativen Gedanken verrückt zu machen. Klar kann es passieren, dass der Musiker einen Ton nicht trifft, einen Stolperer in den Text einbaut oder einen Move vergeigt.

Doch davon geht die Welt nicht unter. Oft werden dem Publikum kleine Fehler gar nicht auffallen. Und selbst wenn, werden die Zuschauer darüber hinwegsehen.

Deshalb sollte der Musiker positiv denken. Er sollte seinen Auftritt genießen und stolz darauf sein, wie gut er sein Publikum unterhält. Er hat viel Arbeit investiert, um auf der Bühne zu stehen. Und die Fans haben eine gute, selbstbewusste Show verdient.

  1. Eine Bezugsperson suchen.

Um das Lampenfieber in den Griff zu bekommen, kann ein sehr hilfreicher Trick sein, sich eine Bezugsperson im Publikum zu suchen. Das kann ein Freund oder ein Familienmitglied, aber auch eine völlig fremde Person sein, die einfach nur sympathisch wirkt.

Der Musiker sollte sich auf diese Bezugsperson konzentrieren und sich vorstellen, dass der ganze Auftritt nur ihr gewidmet ist. So, als wären die anderen Leute nicht da.

Das heißt natürlich nicht, dass der Musiker seine Bezugsperson die ganze Zeit über anstarren soll. Aber wenn er merkt, dass er unsicher wird, kann er seinen Blick auf die Bezugsperson richten. Das gibt Sicherheit.

  1. Auf die richtigen Techniken achten.

Die großen Stars haben nicht nur Manager, sondern oft auch eine ganze Schar an Trainern und Beratern. Sie üben mit dem Künstler Gesangs- und Atemtechniken, trainieren Fitness und Kondition, studieren mit ihm Choreographien ein und lehren die richtige Körperhaltung. Dazu kommt meist ein mentales Training, das das Selbstbewusstsein fördert.

Ein junger Nachwuchs-Künstler wird sich so einen Trainerstab natürlich kaum leisten können. Aber das ist nicht schlimm. Denn ein paar Gesangsstunden sollten auch so drin sein. Zudem gibt es viele gute Online-Programme, mit denen sich der Musiker solide Atem- und Gesangstechniken selbst beibringen kann.

Wichtig sind die Techniken aber. Denn sie sorgen dafür, dass die Stimme auch dann kräftig, klar und fest bleibt, wenn der Musiker nervös ist.

Was die Körperhaltung angeht, gilt die alte Weisheit: Kopf hoch, Brust raus. Im HipHop gehören zwar auch Moves dazu. Anfangs sollte es der Musiker aber nicht übertreiben. Es bringt nichts, wenn er sich super bewegt, dadurch aber so außer Atem ist, dass ihm die Stimme wegbricht.

  1. Zusammen mit anderen auftreten.

Gerade im HipHop ist es ohne Weiteres möglich, als Combo aufzutreten. Zusammen mit einer oder mehreren anderen Personen auf der Bühne zu stehen, gibt Sicherheit und schafft Selbstvertrauen.

Zudem weiß der Musiker, dass die volle Aufmerksamkeit nicht die ganze Zeit über auf ihn alleine gerichtet ist. Das kann die Nervosität etwas nehmen. Und der Musiker kann sich darauf verlassen, dass ein Kollege einspringt, wenn er selbst den Einsatz verpasst oder einen Texthänger hat.

Bühnenangst?

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Inhaber bei Artdefects Media Verlag
Baujahr 1974, Name: Bernius Maliki und Christian Gülcan- schreiben wir hier zu diversen HipHop Themen, da ich selber in der Szene aufgewachsen bin, habe ich viel in den Bereichen Rap-Musik inklusive eigener Produktionen mitbekommen. Zudem war ich Mitglied in einer Graffiti Crew unter dem Tag ICE und habe Ende der 80er auch mehrere Jahre getanzt (Breakdance). Aktuell betreue ich meine Kinder im professionellen HipHop Tanz.
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