Anleitungen für den Flare und den Windmill beim Breakdance

Anleitungen für den Flare und den Windmill beim Breakdance 

Der Breakdance hat seine Wurzeln auf der Straße und ist als Teil der HipHop-Bewegung in den frühen 1970er-Jahren in New York entstanden.

Von da an hat sich der Breakdance kontinuierlich weiterentwickelt und ist heute bei Weitem nicht mehr nur ein einfacher Straßentanz, sondern als Tanz ein fester und wichtiger Bestandteil des HipHop und gleichzeitig eine faszinierende Sportart. Wie für alle anderen Tanzstile und Sportarten gilt auch für den Breakdance, dass Übung den Meister macht.  

So kann das eigene Repertoire an Bewegungen erst nach und nach erweitert und verfeinert werden und auch erst im Laufe der Zeit wird der Tänzer seinen eigenen, unverwechselbaren Style entwickeln. Zu den eher schwierigen und beeindruckenden, aber elementaren Moves beim Breakdance gehören der Flare und der Windmill.

 

Hier die Anleitungen dazu:   

Der Flare beim Breakdance

Beim Flare dreht der Tänzer seine Beine um seine Arme. Dabei steht der Tänzer mit gespreizten Beinen und stellt seine rechte Hand mit der Handfläche nach unten mittig zwischen seine Beine auf den Boden. Wichtig dabei ist, dass die Finger im 90 Grad Winkel nach rechts zeigen. Dann wird das Körpergewicht auf das linke Bein verlagert.

In einer Kreisbewegung schwingt jetzt das rechte, gestreckte Bein hinter das linke Bein. Sobald das rechte Bein das linke Bein berührt, wird das linke Bein nach vorne hochgehoben. Das rechte Bein folgt unmittelbar.

Damit der Körper in der Luft gehalten werden kann, kann jetzt die linke Hand den Körper abstützen, wobei hier die Finger im 90 Grad Winkel nach links zeigen müssen.

Zeigen beide Beine nach hinten, verlagert sich das Körpergewicht wieder auf die rechte Hand. Im Anschluss wechselt das Körpergewicht dann immer von der rechten auf die linke Hand und die Beine können um die Arme geschwungen werden.   

 

Der Windmill beim Breakdance

Der Windmill ist am leichtesten zu lernen, wenn er von einem Basis Freeze aus begonnen wird. Der Tänzer stellt sich dazu mit leicht gespreizten Beinen hin und stellt seine linke Hand auf den Boden. Die Hand sollte dabei nach hinten zeigen, um sich später drehen zu können.

Die rechte Hand befindet sich ungefähr in Höhe des Kopfes. Dann zieht sich der Tänzer mit der rechten Hand leicht nach vorne, hebt die Füße etwas an und dreht sich auf der linken Hand. Wichtig dabei ist, dass die Drehung aus dem Handgelenk kommt und sich die Hand selbst nicht bewegt. Während der Drehung neigt sich der Tänzer schrittweise so weit nach vorne, bis die linke Schulter fast den Boden berührt.

Dann wird der Körper leicht angehoben und der Tänzer lässt sich auf seine Schulterblätter fallen. Um den Schwung zu erhalten, dürfen aber nur die Schulterblätter und ein kleiner Teil des Rückens mit dem Boden in Berührung kommen. Zeitgleich wird das linke Bein unter dem rechten Bein geschwungen. Vor allem das richtige Aufsetzen der Schultern erfordert dabei sehr viel Übung.

In der jetzigen Rückenlage sollte die Blickrichtung mit der Ausgangsposition übereinstimmen. Der rechte Arm wird nun angewinkelt und zwischen den Boden und die rechte Körperseite gehalten.

Über den Arm dreht sich der Tänzer dann wieder auf den Standarm und damit in die Ausgangsposition zurück. Im Anschluss geht es dann wieder von vorne los, nur dass jetzt die Beine nicht aufgesetzt werden. Fortgeschrittene können den Windmill dann auch von Toprocks aus starten.

 

Hier mal eine Videoanleitung für den Flare:

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