HipHop & Sport: die neuen, aktuell angesagten Fitnesstrends im Überblick

HipHop & Sport: die neuen, aktuell angesagten Fitnesstrends im Überblick  

Wenn es um HipHop und Sport geht, kommt der Breakdance ganz klar an erster Stelle. Dahinter folgt eventuell noch das Skateboarding, aber sehr viel mehr fällt den meisten im Normalfall nicht ein. Dies ist aus zwei Gründen recht schade.

Zum einen eignen sich die Beats und Sounds der HipHop-Musik hervorragend als Begleitung für unzählige Sportarten. 

Zum anderen braucht der Tänzer für seine Breakdance-Performance neben Körperbeherrschung und einer guten Koordination eben auch eine gehörige Portion Fitness und Kondition. Aber was haben die Fitnessstudios derzeit an spannenden Sportarten und Kursen zu bieten?

Die folgende Übersicht stellt einige der neuen,
aktuell angesagten Fitnesstrends vor:

A.E.R.o. Ballet

Der Name dieses Fitnesstrends steht für Athletics, Emotions, Roots of Ballet und dahinter verbirgt sich eine Mischung aus Fitnesstraining, Entspannungsübungen und Elementen aus dem klassischen Ballet.

Eine Trainingseinheit beginnt mit der Aufwärmphase. Danach folgt ein Ausdauertraining, bei dem durch tänzerische Armhaltungen auch die Koordination trainiert wird. An das Ausdauertraining schließen sich Kräftigungsübungen an. Den Abschluss bildet eine Dehn- und Entspannungsphase.

Durch den ganzheitlichen Ansatz kommen Fitnessfans bei diesem Sporttrend ebenso auf ihre Kosten wie Tanzfreunde. 

Balance Swing

Wie anstrengend ein Training auf dem Trampolin sein kann, wird oft unterschätzt. Selbst ein sanftes, rhythmisches Schwingen ist ein Ganzkörpertraining, das seine Wirkung nicht verfehlt.

Um ein solches sanftes Schwingen geht es auch bei Balance Swing. Das Programm sieht leichte Schwungübungen vor, bei dem der Sportler mit seinen Füßen immer Kontakt zum Mini-Trampolin hat. Echte Sprünge, bei denen er abhebt, finden nicht statt. Die Übungen sehen locker aus, bringen die Fettverbrennung und den Stoffwechsel aber ordentlich in Schwung und straffen das Gewebe.

Das Training basiert auf dem Energiekreislauf der fünf Elemente aus der traditionellen chinesischen Medizin. Deshalb umfasst es fünf Bestandteile, nämlich das Einschwingen, das Cardiotraining, das Balancetraining, die Körperkräftigung sowie Dehnung und Entspannung. Balance Swing lässt sich als eine Mischung aus Aerobic, Yoga und Workout beschreiben.

Es trainiert die Kraftausdauer, verbessert die Stabilität und die Balance und kräftigt das Becken, den unteren Teil des Rückens sowie die Sehnen und die Bänder. Dabei werden die Gelenke durch die Abfederung geschont. Außerdem soll das Training die Produktion von Glückshormonen ordentlich ankurbeln und dabei helfen, die Energiereserven aufzuladen. 

Core-Training

Heute lautet das Motto beim Training nicht mehr Bauch, Beine, Po. Stattdessen steht die Rumpfmuskulatur, also Bauch, Beckenboden, Rücken, im Vordergrund. Passend dazu entwickelte der US-amerikanische Fitnessexperte Mark Verstegen das Programm Core, das übrigens zur Fußball-WM 2006 auch auf dem Trainingsprogramm der Deutschen Nationalmannschaft stand.

Beim Core-Training geht es nicht darum, Muskelmasse aufzubauen. Das Ziel des Fitnessprogramms besteht stattdessen darin, die jeweiligen Muskelstränge zu kräftigen. In der Folge sollen der Bauch flacher, der Rücken gestärkt und der Körper im Ganzen aufgerichtet werden.

Ähnlich wie beim Powerhouse bei Pilates ist auch beim Core-Training die Muskulatur des Körperkerns die ganze Zeit über angespannt. Anfänger und Ungeübte sollten aber auf jeden Fall mit einfachen Übungen in das Programm einsteigen.   

Drums alive

In einer Band ist der Drummer meist derjenige, der den am besten trainierten Körper hat. Dies ist eigentlich auch logisch, denn er zeigt bei Auftritten und Konzerten immer vollen Körpereinsatz. Der Fitnesstrend Drums alive basiert auf einer ähnlichen Idee.

So wird mit Drumsticks und kräftigen Schlägen auf einem großen Ball getrommelt. Dies bringt einerseits das Herz-Kreislauf-System und die Fettverbrennung in Schwung und ist andererseits ein idealer Weg, um Stress abzubauen.

Getrommelt wird aber nicht nur in kraftvollen Rhythmen, sondern gleichzeitig zu einer Art Tanzchoreographie. Dies wiederum trainiert die Kondition und verbessert die Koordination. 

Kantaera

Kantaera ist ein Aerobictraining, das Tanzelemente und fernöstliche Kampfkunsttechniken miteinander verbindet. Das Training findet zwar zu lebendiger Tanzmusik statt, die Bewegungen werden aber langsam, kontrolliert und fließend ausgeführt.

Dies führt dazu, dass die Kraftausdauer und die Koordination trainiert und das Herz-Kreislauf-System gestärkt werden, allerdings auf eine gesunde und die Gelenke schonende Art und Weise.  

Kranking

Fitnessräder gehören zur altbewährten Ausstattung in Studios. Neu ist nun aber, dass die Räder nicht mit den Beinen, sondern durch die Arme angekurbelt werden. Durch einen verstellbaren Widerstand kann der Schwierigkeitsgrad gewählt werden.

Das Training, das alleine oder in der Gruppe stattfinden kann und hauptsächlich auf die Schultern, die Brustpartie und die Oberarme abzielt, gibt es in verschiedenen Varianten. So rotieren die Arme beim Double parallel zueinander, während beim Split eine Hand oben und die andere Hand nach unten versetzt auf der Handkurbel positioniert ist.

Für die einzelnen Übungen steht oder sitzt der Sportler in unterschiedlichen Positionen auf dem Standrad. Außerdem erfolgt das Kurbeln mal vorwärts, mal rückwärts und manchmal auch nur mit einer Hand. In einem weiteren Trainingsmodell wird der gesamte Körper miteinbezogen, Oberkörper und Unterkörper werden also abwechselnd belastet. Dieses Trainingsmodell dürfte übrigens dem Erfinder des Kranking gut gefallen, denn Johnny Goldberg hat sich auch das Spinning ausgedacht. 

Zumba

Zumba ist ein Fitnesstrend mit kolumbianischen Wurzeln, der Aerobic und Tanzelemente miteinander mischt. In dem Workout wechseln sich Kraftübungen sowie schnelle und langsame Tanzsequenzen zu lateinamerikanischen Rhythmen ab.

Die Tanzschritte sind leicht zu lernen und stammen aus der Salsa, dem Merengue oder dem HipHop. Das Training schult die Koordination, verbessert die Ausdauer und strafft vor allem den Unterkörper. Außerdem ist es sehr abwechslungsreich, macht Spaß und sorgt einfach für gute Laune.

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Thema: HipHop und Sport – neue Fitnesstrends

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