Anleitung für einen ersten eigenen Graffiti-Schriftzug

Anleitung für einen ersten eigenen Graffiti-Schriftzug 

An zahlreichen Hauswänden, in Unterführungen oder auf Zügen finden sich leuchtend bunte Graffitis, die teilweise wirklich wahrhaftige Kunstwerke und damit alles andere als illegale, hässliche Schmierereien sind.

Nun wird es einem Anfänger sicherlich kaum gelingen, ein solches Kunstwerk einfach so und ohne Übung oder Erfahrung selbst zu gestalten, einen ersten eignen Graffiti-Schriftzug zu entwickeln, ist aber nicht ganz so schwer.  

 

Hier die Anleitung dazu:

 

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Für die ersten Versuche werden neben einer Idee und ein bisschen Kreativität lediglich Papier, ein Bleistift und Buntstifte benötigt. Danach muss entschieden werden, welcher Schriftzug gezeichnet werden soll. Für den Anfang ist es besser, nur recht kurze Schriftzüge auszusuchen, denn ansonsten wird es zu schwierig.

Grundsätzlich sollte außerdem ein selbst ausgedachter Schriftzug verwendet werden. Eine Vorlage zu Übungszwecken abzuzeichnen ist zwar auch in Ordnung, hat aber den Nachteil, dass es schwerer wird, seinen eigenen Stil zu entwickeln – nur genau das ist ja letztlich das Ziel.

 

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Jetzt beginnt die eigentliche Zeichnung. Dazu wird der Schriftzug erst mit ganz normalen Buchstaben auf das Papier gemalt, wobei die Buchstaben dabei ganz nach Lust und Laune gerade oder schräg stehen, ganz schlicht, geschwungen oder verschnörkelt sein können.

Danach geht es dann mit der Ausgestaltung der Buchstaben weiter und für Anfänger bietet sich die Balloonart besonders gut an.

Dazu wird mit weichen, runden Linien um die Buchstaben herumgemalt, so dass diese wie aufgeblasen wirken und wie Blasen oder Luftballons aussehen. Wenn der Schriftzug eine schöne Form hat, werden die jetzt noch sichtbaren Hilfslinien entfernt.

 

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Nun werden die Buchstaben ausgemalt, entweder einfarbig oder in unterschiedlichen Farbtönen, beispielsweise in ganz unterschiedlichen Farben oder mit einem Farbton, der von oben nach unten immer dunkler wird.

Die Umrisse der Buchstaben werden dann mit einem dunklen Stift und mit dicken Linien nachgezeichnet, damit sie deutlich sichtbar sind.  

 

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Anschließend werden die Schatten eingezeichnet. Diese können unter oder neben den Buchstaben sein, wichtig ist aber, dass beim Zeichnen der Schatten immer nur in eine Richtung schraffiert wird.

Andernfalls wirken die Schatten ungleichmäßig und verwirren das Auge. Ganz zum Schluss kann der Schriftzug noch mit einer Kontrastfarbe eingerahmt werden. Dadurch wirkt der Schriftzug plastischer und scheint sich vom Untergrund abzuheben.

Hier mal Video-Beispiele zum Taggen:

 

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