Graffiti in Film und Fernsehen

Graffiti in Film und Fernsehen 

Graffiti ist alles andere als eine geheime, den Massen unbekannte Bewegung. Allerdings scheiden sich die Geister, ob Graffiti als Kunstform oder eher als Schmiererei zu werten ist, die beispielsweise Fassaden eher beschmutzt und beschädigt, als sie zu verzieren.

Filme und das Fernsehen tragen sicherlich ihren Teil dazu bei, wie Graffiti von und in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird, im positiven wie im negativen Sinne.

 

Hier einige Beispiele für Graffiti in Film und Fernsehen:

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Zu den Klassikern unter den Filmen, die sich mit dem Thema Graffiti und hier insbesondere mit dem Writing befassen, gehören die Dokumentation Style Wars von 1983 sowie die Filme Wild Style von 1983 und Beat Street von 1984, bei denen es sich um eine Mischung aus Spielfilm und Dokumentation handelt.

Diese drei Filme sind allerdings nicht nur Klassiker, sondern trugen maßgeblich dazu bei, dass sich das Writing rasant verbreitete, wobei sie zeitgleich die gesamte Szene und auch den Jargon prägten.

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Im weiteren Sinne setzen sich auch Filme wie Status Yo! aus dem Jahr 2003 sowie The Graffiti Artist und Quality of Life aus dem Jahr 2004 mit Graffiti auseinander.

Daneben erschienen 2005 der Film Moebius17 und 2006 der Film Wholetrain, beides Filme unter der Regie von Frank Lämmer und Florian Gaag, die ihrerseits eng mit der Writing-Kultur verbunden sind. Die derzeit aktuellste Dokumentation, die Graffiti und die Szene sehr umfangreich portraitiert, ist der 2007 erschienene Film Bomb It von Jon Reiss.

 

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Im Fernsehen wird Graffiti immer wieder in unterschiedlichen Ausprägungen in diversen Serien thematisiert, angefangen bei Soaps über Krimiserien bis hin zu Trickfilmen. Diese Darstellungen nehmen zwar Einfluss auf die öffentliche Wahrnehmung, jedoch nicht auf die Graffiti-Szene selbst.

Allerdings werden immer wieder auch Versuche unternommen, das Graffiti als Kunstrichtung darzustellen oder die Öffentlichkeit zumindest neutral und objektiv zu informieren. Eine in diesem Zusammenhang interessante und durchaus gelungene Dokumentation ist Graffiti in Berlin, in deren Rahmen das Thema Graffiti von allen Seiten in Interviews kommentiert wird, von den Writern selbst, aber auch der Polizei, einem Hersteller von Reinigungsmitteln und einem Anti-Graffiti-Verein.

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Hin und wieder taucht Graffiti zudem in Fernsehnachrichten, in Talkshows oder in Reportagen auf, zu erwähnen sind hierbei beispielsweise die Gerichtsverhandlung von Oz, der Auftritt von Slide in der Talkshow Riverboat oder die Reportage über Loomit auf Arte.

Hier mal ein Graffiti-Freestyle Video:

 

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Thema: Graffiti in Film und Fernsehen

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