Grundanleitung für einen selbst zusammengestellten Sampler

Grundanleitung für einen selbst zusammengestellten Sampler  

Im Handel gibt es neben Alben von einem Künstler oder einer Band auch gemixte Platten, auf denen mehrere Acts vertreten sind.

Oft finden sich auf diesen Samplern dann aber doch Songs, die einem nicht ganz so gut gefallen, oder es fehlen einige der Lieblingssongs, die gut zu den anderen Stücken gepasst hätten. Insofern bietet es sich an, selbst einen Sampler zusammenzustellen.  

Ob dabei mehrere Songs von einem Künstler miteinander kombiniert werden oder die Tracks beispielsweise alle das gleiche Thema, den gleichen Style oder einen ähnlichen Rhythmus haben, bleibt natürlich dem eigenen Geschmack überlassen.   Benötigt werden für den eigenen Sampler lediglich die Songs, die auf die Platte sollen, ein Computer mit CD-Brenner und Brennsoftware sowie ein oder mehrere Rohlinge.

 

Hier nun die Grundanleitung für einen selbst zusammengestellten Sampler:

 

1.      

Zuerst werden die Songs in die Brennsoftware geladen, wobei es den eigenen Vorlieben und natürlich der technischen Ausstattung überlassen bleibt, mit welcher Software gearbeitet wird. Das Programm wird gestartet, die Option neue CD erstellen ausgewählt und dann werden die Songs eingefügt.

 

2.      

Jetzt folgt eigentlich der wichtigste Schritt, denn die Songs müssen nun in eine möglichst stimmige Reihenfolge gebracht werden. Dazu ist es sinnvoll, sich jeweils die ersten und letzten zehn Sekunden eines Songs anzuhören.

Je nach Style und Rhythmus eines Songs wird dahinter ein weiterer Song einsortiert, der klanglich und rhythmisch zum vorhergehenden Song passt. Auf einen sehr langsamen, ruhigen Track sollte also ein ebenfalls eher langsamer Track folgen und nicht unbedingt einer superschnelle, laute Nummer.

Es wird letztlich solange herumexperimentiert, bis der gesamte Sampler ein in sich stimmiges, angenehm zu hörendes Paket ohne große klangliche Brüche ist. Zwischendurch und zur abschließenden Überprüfung werden dann wieder jeweils die Anfänge und Enden der einzelnen Songs abgespielt.

 

3.      

Zum Schluss müssen die Songs dann nur noch auf den Rohling gebrannt werden. Früher war es notwendig, ein langsames Brenntempo zu wählen, um auf diese Weise eine möglichst gute Qualität zu erzeugen.

Mittlerweile hat sich dies aber geändert, so dass die CD in ganz normalem Tempo gebrannt werden kann. Bei manchen Programmen ist es dabei möglich, die Songs nahtlos ineinander übergehen zu lassen.

Allerdings sollten die Titel wirklich nur dann ineinander gefadet werden, wenn sie tatsächlich gut zu einander passen. 

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