Frisuren-Guide für Hip-Hopper

Frisuren-Guide für Hip-Hopper 

Zu HipHop gehören nicht nur Musik, Klamotten und Accessoires, sondern auch eine entsprechende Frisur. Dabei waren die Frisuren im HipHop von Anfang an Stilmittel und zeitgleich auch Symbol für den Stolz auf die afrikanischen Wurzeln.

Insgesamt haben sich die HipHop-Frisuren seit den Anfängen kaum verändert, auch wenn jeder seiner Frisur durch Muster oder Tribals eine ganz persönliche Note geben und sie so zu seinem ganz eigenen Markenzeichen machen kann.

 

Hier der Frisuren-Guide für Klassiker in der HipHop-Szene im Überblick:

 

•        Kurzhaarschnitt á la Eminem.

Diese Frisur ist recht einfach gemacht, denn benötigt wird eigentlich nur ein handelsüblicher Langhaarschneider. Dieser wird auf die kürzeste Stufe eingestellt und anschließend so lange gleichmäßig über den Kopf geführt bis alle Haare abgeschnitten sind.

 

•        Rattail.

Die Basis für diese Frisur bildet ein Kurzhaarschnitt, bei dem die Haare auf eine Länge von etwa 3mm geschoren werden. Im Nacken bleiben die Haare allerdings länger und dort wächst dann der dünne Zopf. Wichtig ist, dass sich der Rattail genau in der Mitte befindet und in geraden, exakten Linien verläuft. Am einfachsten geht das, wenn ein Viereck markiert wird.

 

•        Irokese.

Bei dieser Frisur, die übrigens das Markenzeichen von Chris Brown ist, bleiben die Haare am Oberkopf länger und werden hochgestellt. Im Nacken läuft der Irokese v-förmig aus, die Seitenpartien werden mit dem Langhaarschneider kurz geschoren.

 

•        Cornrows.

Etwas aufwändiger ist diese vor allem bei Rappern beliebte Frisur, die aus vielen, dünnen Zöpfen besteht. Dazu werden die Haare in viele kleine Sektionen eingeteilt. Beim Flechten werden dann immer neue, dünne Haarsträhnen mitaufgenommen, so dass die Zöpfe ganz eng am Kopf aufliegen und die Kopfhaut sichtbar wird.

Cornrows gibt es in mehreren Varianten, beispielsweise als gerade geflochtene Straight Rows, als Designer Rows mit Phantasiemustern oder als Cherokee Cornrows mit lang auslaufenden Endungen, die offen bleiben oder ebenfalls verflochten sind.

 

 

•        Bob.

Der Klassiker unter den HipHop-Frisuren für Girls ist der Bob. Wer ihn tragen möchte wie beispielsweise Rihanna, lässt die Haare im Nacken kurz schneiden, nach vorne hin werden sie deutlich länger. Um die Asymmetrie zu betonen, werden ein Seitenscheitel gezogen und die Haare mit dem Glätteisen bearbeitet. Eine beliebte Stylingvariante für den Bob besteht darin, eine Seite glatt und die andere Seite lockig zu tragen.

 

•        Locken.

Besonders bei kürzeren Haaren bietet sich an, die Seiten mit Gel nach hinten zu kämmen und das Deckhaar in Wellen zu legen. Wer glatte Haare hat, aber für die nächste Party einen krausen Afrolook möchte, kann sich mit Küchenrolle oder Alufolie behelfen.

Dazu werden einfach dünne Streifen abgeschnitten und die feuchten Haare darauf aufgewickelt, so wie auf Papilloten. Je dünner die Streifen sind, desto kleiner und krauser werden später auch die Locken. Sind die Haare trocken, bringt man sie besten mit den Fingern oder einem grobzinkigen Kamm in Form.

 

Hier mal ein Video-Beispiel eines Haarstylez:

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