Tipps für eine (erste) Teilnahme an einem Breakdance-Battle

Tipps für eine (erste) Teilnahme an einem Breakdance-Battle 

Breakdance-Battles sind seit jeher fester Bestandteil des Breakdance, denn bei diesen Wettbewerben kann der Tänzer sein eigenes Können unter Beweis stellen, seinen Style präsentieren und sich mit anderen Tänzern messen.

Die wichtigsten Kriterien bei der Bewertung sind die Technik und der Stil, besondere Bewegungen, die Körperbeherrschung und die Botschaft, die der Tänzer durch seine Darbietung vermittelt. Dabei folgt die Bewertung einem denkbar einfachen Schema, denn letztlich ist es so, dass derjenige den Wettbewerb gewinnt, der der Beste war. 

 

Im Folgenden nun ein paar Tipps für eine (erste)
Teilnahme an einem Breakdance-Battle:

 

1.       Übung.

Erfolgreich kann nur sein, wer die Techniken und die Moves sicher und so gut beherrscht, dass er ihnen eine persönliche Note geben kann. Am besten ist dabei, vor einem Spiegel zu üben oder das Training zu filmen, denn so kann kontrolliert werden, wie die Moves tatsächlich aussehen und wo noch Verbesserungen notwendig sind.

 

2.       Keine Berührungen.

Bei einem Battle treten Tänzer und Crews gegeneinander an. Wichtig ist aber, genügend Abstand zu lassen, denn wer seinen Gegner während der Darbietung berührt, wird in aller Regel disqualifiziert.

 

3.       Moves.

Zu den grundlegenden Moves, die bei jeder Darbietung gezeigt werden müssen, gehören der Sixstep und die Windmill. Beide Moves sind Basicmoves, auf denen nahezu alle anderen Moves basieren und die beim Tanzen beispielsweise mit Swipes, einem Headspin oder einem Twist kombiniert werden können.

 

4.       Pluspunkte

Pluspunkte vom Publikum gibt es meistens, wenn ein Tänzer die Bewegungen eines anderen Tänzers in seine Vorstellung übernimmt und dabei übertrieben darstellt oder ins Lächerliche zieht.

 

 

5.       Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Battles, nämlich offizielle und inoffizielle Battles.

Bei offiziellen Battles ist eine Anmeldung erforderlich und in aller Regel wird auch ein Startgeld fällig. Um erste Erfahrungen zu sammeln, ist es daher sinnvoller, einen oder mehrere andere Tänzer im Rahmen eines Streetbattles herauszufordern.

 

6.       Damit es zu keinen Verletzungen kommt, ist es wichtig, sich richtig Aufzuwärmen.

Am besten geht das mit einfachen Grundschritten und während der Aufwärmphase kann der Tänzer gleich noch schwierigere Elemente seiner Performance durchgehen.

 

7.       Spaß beim Tanzen

Das Allerwichtigste ist aber, nicht nur an einen möglichen Sieg zu denken, sondern den Spaß in der Vordergrund zu stellen. Schließlich geht es beim Breakdance und bei HipHop im Allgemeinen in erster Linie um das Tanzen, die Musik und ein Lebensgefühl!

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